Sicherheit im Straßenverkehr – auch mit Laufhilfen
„Sicher unterwegs mit dem Rollator“, so lautete das Motto des Rollatortrainings der Kreisverkehrswacht Rhein-Neckar. In Kooperation mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Hockenheim wurde das praxisnahe Angebot mit dem Ziel, älteren Menschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit ihrem Rollator im Alltag zu geben, veranstaltet.
Die Teilnehmenden erhielten von Reiner Ueltzhöffer von der Verkehrswacht zahlreiche praktische Tipps für den täglichen Gebrauch ihres Rollators. Fachkundig angeleitet wurde zunächst die richtige Einstellung der Rollatoren, damit Höhe und Griffe optimal an die individuelle Körpergröße angepasst sind. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Überprüfung der Bremsen, um ein sicheres Anhalten und Stehenbleiben zu gewährleisten. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ihren Rollator vor Ort überprüfen und bei Bedarf korrigieren zu lassen.
Die typische Alltagssituationen waren auf einem speziell aufgebauten Parcours nachgestellt. Hier konnten die Seniorinnen und Senioren unter sicheren Bedingungen das Überwinden von Hindernissen wie Bordsteinkanten, unebenem Untergrund oder engen Passagen üben. Schritt für Schritt lernten sie, wie sie mit ihrem Rollator solche Herausforderungen sicher meistern und Stürze vermeiden können.
Ein weiterer Schwerpunkt waren die Hinweise zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Die Teilnehmenden wurden dafür sensibilisiert, ihren Rollator so auszustatten, dass sie insbesondere in der Dämmerung und bei schlechten Lichtverhältnissen frühzeitig erkannt werden. Dazu gehörten unter anderem der Einsatz von reflektierenden Materialien sowie gut sichtbaren, hellen Farben, damit andere Verkehrsteilnehmende Personen mit Rollator rechtzeitig wahrnehmen und entsprechend reagieren können.
Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigt, wie wichtig und hilfreich niedrigschwellige Angebote wie dieses Rollatortraining für mehr Mobilität und Selbstständigkeit im Alter sind.














